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Solothurnische Gebäudeversicherung stattet Feuerwehrmagazine aus
Stromerzeuger von Atlas Copco stärken die Notstromversorgung
Die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) hat von Atlas Copco 38 Stromerzeuger gekauft, um die Gemeinden im Kanton Solothurn besser auf großflächige Stromausfälle vorzubereiten. Die neuen Generatoren werden den Feuerwehren kostenlos zur Verfügung gestellt und sind auf den Strombedarf der jeweiligen Magazine abgestimmt. Sie bieten mehrere Anschlussmöglichkeiten und können auch Heizungen sowie Küchen und andere Großverbraucher wie Atemluftkompressoren versorgen. Atlas Copco überzeugte mit einem besten Gesamtkonzept, insbesondere bezüglich der technischen Ausstattung, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem Service.
Essen/Studen, April 2026. Die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) hat bei Atlas Copco 38 Stromerzeuger gekauft, um damit die Feuerwehren der Gemeinden im Schweizer Kanton Solothurn auszustatten. Nach einer ersten Beschaffungsrunde vor knapp zehn Jahren für 30 Gemeinden ziehen nun fast alle anderen Kommunen im Kanton nach. "Wir wollen damit die Bevölkerung für den Fall großflächiger Ausfälle des Stromnetzes versorgt wissen", sagt Rolf Vogt, der bei der SGV als Fachspezialist Beschaffung und Beitragswesen angestellt ist.
Insgesamt investierte die SGV in 29 fahrbare Stromerzeuger des Typs QAS 45 sowie in neun QAS 110, von denen acht fahrbar sind und eine Maschine auf einer Abroll-Pritsche für ein Hakengerät installiert ist. Die Stromerzeuger bieten mehrere Anschlussmöglichkeiten, Stromverriegelungen, externe Kraftstoff- und Harnstoffanschlüsse sowie eine Schnellkupplung. Ihre Dimensionierung richtete sich in der Ausschreibung nach dem Strombedarf der Feuerwehrmagazine. "Dafür haben wir die einzelnen Feuerwehren befragt: Sie mussten jeweils einen Energieberater hinzuziehen und Messungen vornehmen", erklärt Rolf Vogt.
Im Notfall auch eine heiße Suppe
Die Leistung der Generatoren sei so bemessen, dass diese einerseits den Strombedarf der Feuerwehrgebäude decken, andererseits an den Maschinen auch separate Heizungen oder warme Küchen betrieben werden können. "Die Menschen im Kanton sollen sich im Notfall auch aufwärmen und mit einer heißen Suppe versorgt werden können", begründet Vogt. Die größeren Stromerzeuger seien darüber hinaus so ausgelegt, dass die Wehren auch eine Lösch- und Trinkwasserpumpstation anschließen können.
"Es ist immer eine Abwägung", sagt Rolf Vogt: Einerseits sollten die Geräte so klein wie möglich bleiben, andererseits so groß wie nötig sein. "In Probeläufen müssen die Feuerwehren sie unter Last betreiben, haben für die Tests aber unter Umständen gar nicht genügend Geräte zum Anschließen." Eine noch größere Dimensionierung wäre daher nicht zielführend gewesen. Einige Städte verfügten bereits über Notstromaggregate, so dass in diesen Gemeinden die kleineren Stromerzeuger genügten.
Feuerwehren tragen nur die Betriebskosten für Diesel
Atlas Copco setzte sich in der Ausschreibung gegen sechs weitere Anbieter durch und überzeugte laut Rolf Vogt mit dem besten Gesamtkonzept: Dazu zählten vor allem die technische Ausstattung, das Preis-Leistungs-Verhältnis, der Service und möglichst niedrige Kosten im Lebenszyklus (TCO). Die SGV kommt für alle Kosten auf, von der Investition bis zur Wartung. Mit Atlas Copco hat die Versicherung einen Wartungsvertrag über fünf Jahre abgeschlossen, in dessen Rahmen der Lieferant die einzelnen Standorte anfährt, um die Generatoren zu prüfen und instand zu setzen. Die Feuerwehren selbst tragen lediglich die Betriebskosten für Diesel. Die Maschinen erfüllen übrigens die aktuelle Abgasstufe Stage V und sind mit Dieselpartikelfiltern ausgestattet.
Lichtmasten als wichtige Sonderausstattung
Zu den Besonderheiten der Ausschreibung zählten vor allem die Beleuchtungsmasten, die als optionale Zusatzausstattung gewünscht waren. "Das war kein Muss", betont Rolf Vogt, "aber wenn Licht zur Verfügung steht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Geräte bei einer Übung oder bei einem Einsatz eingesetzt werden." Außerdem würden die Motoren auf diese Weise im Testbetrieb besser ausgelastet. "Bei den kleineren Maschinen, die wir vor zehn Jahren bei einem Wettbewerber gekauft haben, war es aus Gewichtsgründen nicht möglich, einen Lichtmast anzubauen", erinnert sich Vogt. Er empfinde es als bemerkenswerte Leistung von Atlas Copco, diese Ausrüstung inzwischen auch bei den kleinen Stromerzeugern möglich gemacht zu haben.
Die Integration der Lichtmasten erforderte eine Sonderlösung: Laut Ausschreibung sollten die Masten pneumatisch betrieben werden, während die Atlas-Copco-eigenen Beleuchtungen elektrisch arbeiten. "Wir haben die Masten deshalb bei einem Zulieferer eingekauft und sie selbst an den Geräten angebracht", erklärt Laurent Houmard, Country Manager von Atlas Copco in der Schweiz. Die Lichtmasten sind 4,50 m hoch, lassen sich um 360° schwenken und verfügen über vier LEDs sowie Funksteuerung.
Stützlast konstruktiv verringert
Eine weitere technische Beratungsleistung, auf die Laurent Houmard mit seinem Team stolz ist, betraf die Stützlast: Atlas Copco wies im Zuge der Ausschreibung darauf hin, dass die Zugmaschinen üblicherweise nur 75 kg Stützlast erlauben, die Generatoren im Normalfall aber bei gut 100 kg liegen. "Nach Bestätigung durch die SGV haben unsere Techniker den Generator auf dem Fahrgestell um sieben Zentimeter nach hinten versetzt", sagt Houmard, "dadurch liegt die Stützlast der fahrbaren QAS nun sogar unter dem erlaubten Wert!"
Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen jeweils eine codierte 7h-Einspeisedose, zwei abschließbare Alu-Boxen für Werkzeug, vier Abstützfüße am Chassis, eine zusätzliche Einspeisedose zum Aufladen von Batterien im Depot sowie die spezielle Feuerwehrbeschriftung in reflektierendem Weiß auf roter Grundlackierung. Die 7h-Steckdose wird verwendet, um das Feuerwehrmagazin bei Stromunterbrechungen mit 400 Volt Wechselstrom zu versorgen. So ist die Feuerwehr immer einsatzfähig. Bei der zusätzlichen Einspeisedose handelt es sich um eine 230-V-Steckdose, mit der im Feuerwehrmagazin die Startbatterien der QAS 45 oder QAS 110 aufgeladen werden. Alle Um- und Sonderaufbauten sowie die Lackierung hat Atlas Copco zentral am Standort in Studen ausgeführt.
Fast alle Gemeinden im Kanton haben nun einen Stromerzeuger
Mit der Anschaffung verfolgt die SGV nicht nur das Ziel, die Bevölkerung in Notfällen besser versorgen zu können - sie hat auch ein handfestes wirtschaftliches Interesse: Die öffentlich-rechtliche Institution sichert über 100.000 Gebäude im Kanton, hat die Oberaufsicht der Feuerwehren und muss deren Einsatzbereitschaft aufrechterhalten. Ein gut ausgestattetes Feuerwehrwesen kommt also unmittelbar dem Versicherungsschutz zugute. Bis auf wenige Ausnahmen sind nun 96 bis 97 Prozent aller Feuerwehren im Kanton Solothurn mit Stromerzeugern versorgt. Fünf Betriebsfeuerwehren sowie einige wenige Gemeinden mit vorhandener Notstromausstattung wurden nicht berücksichtigt.
Insgesamt zieht Rolf Vogt ein positives Fazit - insbesondere im Vergleich zur ersten Beschaffungsrunde vor zehn Jahren. "Diesmal war die Abwicklung viel professioneller, die Beratung einfach nur top!" Die Kommunikation sei sehr offen, kurz und unkompliziert gewesen. Auch die Typenprüfung verlief erfreulich zügig: Normalerweise dauert sie rund sechs Monate, dank guter Kooperation mit den Behörden ging es diesmal deutlich schneller. Die 38 Stromerzeuger wurden an vier Terminen übergeben; die Schulungen, an denen jeweils zehn Personen teilnahmen, bewertet Vogt als sehr kompetent. "Atlas Copco hat den Feuerwehrleuten die Steuerung erklärt und einige Kniffe und Tricks vermittelt, so dass sich alle gut informiert fühlen und bislang keine Rückfragen aufgetaucht sind."
Einen ersten Praxiseinsatz gab es bereits in der Nacht nach der ersten Schulung: "In einer Gemeinde musste die Wasserwehr ausrücken. Sie haben mithilfe ihres neuen Stromerzeugers außerhalb des Dorfes ein Notnetz aufgebaut und Pumpen angeschlossen, um ein Landwirtschaftsgebäude auszupumpen." Trotzdem hofft Vogt, dass die Maschinen künftig möglichst selten benötigt werden.
Autor: Thomas Preuß ist Journalist in Königswinter
// Die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) ist eine öffentlich-rechtliche, juristisch selbstständige Institution. Sie erfüllt im Schweizer Kanton Solothurn einen gesetzlichen Leistungsauftrag und erbringt integrale Dienstleistungen in den Bereichen Schadenverhütung, Schadenbekämpfung und Schadenerledigung. Die SGV beschäftigt rund 70 Mitarbeitende und hat über 100'000 Gebäude versichert.
// Die QAS-Stromerzeuger von Atlas Copco
"Eigentlich" wurden die Stromerzeuger der QAS-Serie nicht für das Gerätehaus, sondern eher für den harten Dauereinsatz auf Baustellen konzipiert. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise, der integrierten Hebepunkte und Gabelstaplertaschen sind sie leicht zu transportieren und schnell am Einsatzort positioniert. Die Generatoren verfügen über ein wettergeschütztes, verzinktes Stahlgehäuse und eignen sich perfekt für Maschinenvermieter. Die Geräte sind schnell in Betrieb genommen: Mehrere Steckdosen, Powerlocks und einfache Schnellanschlüsse für Kraftstoff und Adblue ermöglichen ein echtes Plug and Play. Die Maschinen erfüllen die aktuelle Abgasstufe Stage V und sind mit Dieselpartikelfiltern ausgestattet. Ihr integriertes Power-Management-System minimiert den Kraftstoffverbrauch und verlängert die Lebensdauer des Stromerzeugers. Bei unklarem Bedarf lassen sich mehrere Geräte einfach miteinander verbinden, woraus eine Installation mit sehr hoher Effizienz entsteht. Und mit dem Telematiksystem FleetLink behalten Anwender oder Vermieter Standort und Leistung ihrer Stromerzeuger weltweit im Blick.
Die QAS können übrigens mit Energiespeichern der ZBC-Serie von Atlas Copco kombiniert werden. Das Ergebnis sind Energiespeicherlösungen mit langlebigen, wartungsarmen und hochdichten Lithium-Ionen-Batterien, die im Hybridmodus mit den Stromgeneratoren zusammenarbeiten. Damit steigern Anwender die Effizienz, insbesondere bei niedrigen Lasten und Bedarfsspitzen.
Über die Atlas Copco Group
Die Atlas Copco Group entwickelt Technologien, die die Zukunft verändern. Der Konzern setzt auf Innovation, um Produkte, Dienstleistungen und Lösungen zu entwickeln, die für den Erfolg seiner Kunden entscheidend sind. Die vier Geschäftsbereiche bieten Druckluft- und Vakuumlösungen, Energielösungen, Entwässerungs- und Industriepumpen, industrielle Elektrowerkzeuge sowie Montage- und Bildverarbeitungslösungen an. Im Jahr 2025 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 168 Milliarden Schwedischen Kronen (SEK) und beschäftigte zum Jahresende etwa 56.000 Mitarbeiter. www.atlascopcogroup.com
Geschäftsbereich Power Technique
Power Technique ist ein Geschäftsbereich der Atlas Copco Group. Mit Spitzentechnologie in den Bereichen mobile Druckluft-, Energielösungen, Entwässerung und Industriepumpen wird gemeinsam mit den Kunden die Zukunft gestaltet. Atlas Copco Power Technique entwickelt innovative Produkte, Dienstleistungen und Lösungen, die für den Erfolg seiner Kunden von entscheidender Bedeutung sind.
Division Portable Power and Flow
Portable Power and Flow ist eine Division innerhalb des Geschäftsbereichs Power Technique der Atlas Copco Group. Ihre mobilen Stromerzeuger, Energiespeichersysteme, Lichtmasten sowie mobilen und industriellen Pumpen der Division werden in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt, darunter Bauwesen, Bergbau, Veranstaltungen, Entwässerung, Vermietung, Lebensmittel und Getränke, Gesundheitswesen, Abwasser und Biogas. Der Hauptsitz der Division befindet sich in Rock Hill in den USA. Die Entwicklungs- und Produktionsstandorte befinden sich in Europa, China, dem Nahen Osten und Brasilien.
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